Kim Dojo Zürich

形 Kata und die Art und Weise, etwas zu tun

形 (かた) Kata

Der Anlass für die­sen Bei­trag war, dass sich in der Japa­nisch-Lern App fol­gen­de Bastel­an­lei­tung fand:

Verb + kata = Die Art und Wei­se, etwas zu tun, z.B. tabe­ru (essen) -> tabekata

Irgend­wo hat­te ich gele­sen, dass in der Kata das Wesen einer Stil­rich­tung bewahrt wird. Also eine Vor­la­ge oder, im über­tra­ge­nen Sinn, eine Art und Wei­se, etwas zu tun. Wiki­pe­dia hilft  bei Erin­ne­rungs­lücken, unter Form (Kampf­kunst) fin­det sich:

Eine Form kann auch dazu die­nen, die Essenz einer Kampf­kunst vor dem Ver­ges­sen zu bewah­ren und sie von einer Genera­ti­on zur näch­sten weiterzugeben.

Dank  Wik­tio­na­ry bekommt man zu “Kata” viel Infor­ma­ti­on, wir betrach­ten den japa­ni­schen Abschnitt:

Noun

(hira­ga­na かた, rōma­ji kata)

  1. a shape
  2. a form
  3. a pat­tern, die, or model from which copies are made
  4. on a coin, the side with wri­ting on it: see ant­onym 縵面 (​name)
  5. col­la­te­ral for bor­ro­wed money

Quel­le: Wik­tio­na­ry

Gemäss Punkt 3 ist die Kata ein Modell, von dem Kopien gezo­gen wer­den (Subst die: Matrit­ze, Guss­form, Stem­pel, Stan­ze). Oder wir sind, Punkt 4 erwei­ternd, Mün­zen die ab der Form geprägt werden.

Jetzt wisst ihr, war­um unse­re Trai­ne­rin­nen bei der Kata eine stren­ge “Qua­li­täts­kon­trol­le” machen. Und ihr ab und zu unter Druck kommt…