Kim Dojo Zürich

新しい形 Atarashii Kata / Neue Kata

Spe­zi­ell war nicht nur die Kata. Doch der Rei­he nach. Als Reak­ti­vie­rung nach den Som­mer­fe­ri­en (was denn als Som­mer bezeich­net wird) gab Mar­ga­re­te ein Gast­trai­ning. Chin­te pass­te gut zu dem, was die Braun­gur­te am Gas­shu­ku in Bern auf dem Lern­plan hatten.

Mar­ga­re­te zeig­te wie immer die Details, bei Chin­te vor allem die Atmung, den Rhyth­mus und die raum­grei­fen­den Bewe­gun­gen. Das fand ich per­sön­lich span­nend, weil die Kata sich etwas wie Jion anfühlt, wenn nur nicht der Fudo Dachi “der uner­schüt­ter­li­che Stand” wäre… Der Fudo Dachi heisst wegen sei­nes Vor­kom­mens in Sochin auch Sochin Dachi. 

Jetzt wis­sen alle, die dabei waren, Fudo/Sochin Dachi gibt es auch in Chin­te und am Trai­nings­en­de spür­ten wir das auch. Chin­te heisst “sel­te­ne (unge­wöhn­li­che Hand)”, wohl weil in ihr für Sho­to­kan Kara­te unty­pi­sche Bewe­gun­gen vorkommen.

Es hiess doch, spe­zi­ell war nicht nur die Kata. Spe­zi­ell war, dass Ets­uko und auch Ange­la, die wir vom Aik­ido Gast­trai­ning her ken­nen, mit uns trai­nier­ten. Mar­ga­re­te war mit der Moti­va­ti­on der Trai­nie­ren­den sehr zufrie­den, ich den­ke, wir haben uns für wei­te­re Gast­trai­nings empfohlen.

Danach ging es in die Reit­hal­le. Obwohl kurz vor­her der Him­mel mal wie­der sei­ne Schleu­sen öff­ne­te, konn­ten wir bis kurz vor Mit­ter­nacht trocken draus­sen im Gar­ten unser Bier und wer Hun­ger hat­te, etwas War­mes geniessen.

Mar­ga­re­te und Cha­nel. Ob die Tech­ni­sche Kom­mis­si­on über die Über­ra­schungs­ka­ta infor­miert war, wis­sen wir nicht.
Ets­uko und Ange­la, zwei sel­te­ne, aber will­kom­me­ne Gäste im Kim Dojo Zürich.
Im Prin­zip ist das mit dem Sochin Dachi und dem Wech­sel in Zen­kutsu Dachi so.…
Abwehr Mae Geri.
Hmm…
Pro­bie­ren ging schon immer über studieren.
Grup­pen­bild mit Sen­s­ei Margarete.