WAU! Karate

Wie schon im Bericht Guter Start in neue Jahr erwäh­nt, haben wir einen steti­gen Zuwachs an Karate­ka. Der Vor­stand machte sich in ein­er Klausursitzung Gedanken, diese Entwick­lung nach­haltig zu ver­ankern. Eine Stärken/Schwächen-Analyse zeigte, dass wir einige Karate­ka mit Hun­den haben. Darunter Hun­derassen, die hohe Ansprüche an Beschäf­ti­gung und Bewe­gung stellen. Darunter lei­det die Teil­nahme am Train­ing bei Frauchen und Her­rchen.

Diesem Miss­stand gilt es ent­ge­gen­zutreten. Neu soll, sofern Bedarf beste­ht, eine Hun­de­hüte ange­boten wer­den. Dazu wer­den nach dem Zufall­sprinzip am Anfang des Train­ings Karate­ka bes­timmt, die mit den mit­ge­bracht­en Hun­den spazieren gehen und diese bespassen.

Die Hun­de­hüte kann aus ver­ständlichen Grün­den nicht in den Räum­lichkeit­en des Hal­len­bades City stat­tfind­en. Als Ausweg wurde beschlossen, dass die Hunde während der Train­ings auf einen beauf­sichtigten Hun­despazier­gang an der Leine mitgenom­men wer­den. Ent­lang der Sihl kommt man zur All­mend, die sich bei «Hün­del­ern» gross­er Beliebtheit erfreut. Hier trifft Her­rchen auf Frauchen und Wau auf Wau.

Für die hun­de­führen­den Karate­ka ist es gle­ichzeit­ig Sanchin- (Aufmerk­samkeit) und Kraft­train­ing. Der Ver­fass­er dieser Zeilen weiss aus Erfahrung, welche Kraft drei 25 kg schwere Hunde entwick­eln kön­nen. Ein vorauss­chauen­des Auge ist notwendig, um bren­zlige Sit­u­a­tio­nen frühzeit­ig zu entschär­fen.

Der Vor­stand ist sich bewusst, dass nicht alle Karate­ka mit mehreren Hun­den gle­ichzeit­ig umge­hen kön­nen. Aus diesem Grunde wer­den die hun­de­hal­tenden Karate­ka entsprechende Ein­führungskurse durch­führen. Wollen sich Karate­ka Kynol­o­gisch weit­er­bilden, wird sich das Dojo, soweit es die finanziellen Möglichkeit­en erlauben, daran beteili­gen.

Ziel ist, Kim Dojo Zürich als das «hun­de­fre­undliche Dojo in Zürich» unter dem Label «WAU! Karate» zu etablieren. Der Vor­stand ist überzeugt, dass damit neue Mit­glieder gewon­nen wer­den kön­nen. Hunde sind ein Gespräch­s­the­ma, wie auch die 1988/89 von der Stadt Zürich ges­tartete Aktion «Züri Hünd sind Fründ» zeigt. Mit dieser wurde für ein sauberes Stadt­bild und ein har­monis­ches Miteinan­der von Men­sch und Hund gewor­ben.

Kim Dojo wirbt für ein har­monis­ches Nebeneinan­der von Train­ing und Hund. Bei­des soll sich ergänzen. Um die Vor­freude auf Hun­despaziergänge und Leck­er­li anz­u­fachen, hier ein paar süsse Bilder von Hun­den mit Bezug zum Kim Dojo (die Hunde unter­schrieben die Erk­lärung zur Freiga­be der Bilder mit Wau, Wau, Wau).

Zusammenfassend die Position des Vorstandes

  • Unique Sell­ing Posi­tion dank Hun­de­hüte und Karate: «WAU! Karate»
  • Befähi­gung der Karate­ka im Umgang mit Hun­den
  • Nutzen der nahegele­ge­nen hun­de­fre­undlichen Naher­hol­ungs­ge­bi­ete
  • Zusät­zliche Train­ingsim­pulse: Sanchin und Kraft

Falls das WAU! Karte Zus­pruch find­et, beste­ht Raum für eine Weit­er­en­twick­lung:

  • Train­ing im Freien zusam­men mit Hun­den
  • Hejan Bel­lan, eine eigens entwick­elte Kata für Hund und Men­sch (Dojo-Intern)
  • Agili­ty-Grund­schule: 3‑Dimensionales Karate, bei dem freilaufend­en Hun­den aus­gewichen wer­den muss (Out­door)
  • Gür­tel­sys­tem für Men­sch und Hund (Dojo-Intern)

Bitte meldet dem Vor­stand in ein­er kurzen Mail ob Ihr bere­its Erfahrung mit Hun­den habt. Dies erle­ichtert die Pla­nung der Weit­er­bil­dungs- und För­der­mass­nah­men.

Für dieses Jahr gilt das Mot­to: “Kommst das Dojo zum Hund, geht es nicht vor den Hund”.

Bis im Train­ing, Euer Vor­stand