Gordevio: Back to the roots

Wie aus ein­er ver­passten Reservierung und dem damit ver­bun­de­nen Ungemach Neues entste­ht. Doch der Rei­he nach:

Der Stan­dard­prozess am Ende jedes Gorde­vio-Train­ingslagers ist, die Rech­nung auf dem Camp­ing zu bezahlen und die Parzellen für das näch­ste Jahr zu reservieren. Ersteres erfol­gte, let­zteres wurde vergessen. Bemerkt wurde es vor ein­er Woche beim Zusam­men­sein nach dem Train­ing.

Hektik brach aus

Für den Vor­stand eine ungemütliche Sit­u­a­tion. Darum wurde am Mon­tag zum Hör­er gegrif­f­en, um die Reser­va­tion nachzu­holen. Wie ver­mutet, gestal­tete sich dies als schwierig. Die gewohn­ten Plätze sind längst vergeben. Guter Rat war teuer. Die nette Dame vom Camp­ing meinte, die Leute mit Zelt kön­nten auf der Zeltwiese nächti­gen. Für die Camper-Vans liesse sich zur Not noch eine Parzelle find­en, auf der alle Platz fän­den. Es sehe vielle­icht etwas nach Park­platz aus, aber immer­hin. Dafür ist die Parzelle direkt neben dem WC-Häuschen gele­gen. Dies kann mit fortschre­i­t­en­dem Alter ein Vorteil sein.
Für die mit Motor­rädern bzw. Autos angereis­ten ste­hen die Park­plätze vor dem Camp­ing zur Ver­fü­gung. Der Park­platz befind­et sich direkt bei der Zeltwiese. Somit sind die Wege um Dinge zu holen bzw. zu ver­stauen über­schaubar.

Erleichterung

Wie Ihr Euch denken kön­nt, waren das gute Nachricht­en für unseren Vor­stand. Und somit gilt für Gorde­vio 2025 das besagte Regime: Zel­ten auf der Zeltwiese und die Camper-Vans zusam­men auf ein­er Parzelle. Dank den neuen Kom­mu­nika­tion­s­mit­teln sollte die Kom­mu­nika­tion zwis­chen den 2 Abteilun­gen rei­bungs­los klap­pen. Alter­na­tiv kön­nen Rauchze­ichen, Meldeläuferin­nen, Kiai und Brief­tauben einge­set­zt wer­den.

Ein Zelt ist meine kleine Welt.

Kein Einfluss auf das Training

Auf das Train­ing haben die Änderun­gen keinen Ein­fluss. Die Koor­di­na­tion, wann das Train­ing begin­nt, ist in Gorde­vio immer fliessend und von diversen Fak­toren (Wet­ter, Grup­pen­dy­namik, schmerzende Kör­per­stellen, Lust und Laune) abhängig. Da fall­en zwei zu koor­dinierende Lager­plätze nicht weit­er ins Gewicht.

Ausblick auf das Training

Betr­e­f­fend dem Train­ing hält die Tech­nis­che Kom­mis­sion (TK) eine Zusatz­in­for­ma­tion bere­it. Das Train­ing wurde in den let­zten Jahren von ver­schiede­nen Karate­ka als zu lasch beze­ich­net. Auf­grund dieser Rück­mel­dun­gen wer­den dieses Jahr die Train­ingszeit­en am Mor­gen und Abend auf je 2.5h ver­längert. Zudem wird der Train­ingsstart strikt einge­hal­ten. Es sei an den Samich­laus 2024 erin­nert, der dies­bezüglich eine Verbesserung anmah­nte. Damit sind die Voraus­set­zun­gen geschaf­fen, an eine tech­nisch sehr schwierige Kata her­anzuge­hen: Unsu! Falls der Boden wider erwarten nass sein sollte, würde als Alter­na­tive Gojushi­ho-dai zum Zuge kom­men. Die TK betont, dass von den Karate­ka eine Vor­bere­itung mit­tels Video-Studi­um erwartet wird.
Weil die Train­ings aufeinan­der auf­bauen, ist es selb­stver­ständlich, dass die Karate­ka alle Train­ings besuchen.

Ausblick

Es ist mehr als wahrschein­lich, dass das “Back to the Roots” Camp­ing zumin­d­est bei denen im Zelt gut ankommt. Wieder richtiges Zelt-Gefühl!

Lager­feuer­ro­man­tik vom Fein­sten.

Für die Camper-Vans kann das nahe Zusam­men­sein als Fort­set­zung des Got­thard­staus bzw. als Weit­er­führung des urba­nen Daseins ange­se­hen wer­den. Die entspan­ntesten Ferien sind bekan­ntlich die ohne lange Anpas­sungszeit. Ferien ab der ersten Sekunde: Motor abstellen, Markise und Tis­che raus.

Es wird sich zeigen, wie die Neuerun­gen bei den Karate­ka ankom­men und ggf. sog­ar Bestand haben wer­den. Je nach­dem wird Kim Dojo in Zukun­ft ein Grup­pen­zelt und einen grossen Camper-Van anmi­eten. Damit ent­fällt für die Zel­tenden das Geschleppe und für die mit Camper-Van das müh­same Ein- und Aus­räu­men.

In diesem Sinne: Auf ein schönes Gorde­vio 2025! Das Pro­gramm ist schwierig. Um so gröss­er die Zufrieden­heit, wenn wir uns den Her­aus­forderun­gen erfol­gre­ich stellen. Die Auss­chrei­bung und Anmel­dung erfol­gt später. Und pünk­tlich, ver­sprochen.

Uni Hock­ey ist schwierig auf dem Rasen. Zum Glück gibt es Alter­na­tiv­en.