Von Mondsüchtigen und Ghost Dogs
Der Abend wurde im Dojo Chat als «Kulturtraining» angekündigt. Zuerst Training, dann Film. Wie es der Zufall wollte, war es der heisseste Tag dieses schon hitzigen Jahres. So trainierten wir die Hejan Katas mit Fokus Gewichtsverlagerung in gemächlichem Tempo. Der Trainingsort war sehr städtisch. In Sichtweite war eine Outdoor-Muki Station, in der ebenfalls trainiert wurde. Im Gegensatz zu uns mit unbekleidetem Oberkörper.








Training bei weit über 30 Grad verdient Respekt.
Vor dem Film mussten wir uns stärken. Unsere Damen haben das inzwischen im Griff. Im Nu wurde die nächste Einkaufsmöglichkeit evaluiert und Bier bereitgestellt. Chanel arbeitet in der Nähe und steuerte so einen wundervoll kühlen Chlöpfmoscht bei. Nun waren wir bestens für den kulturellen Open Air Anlass vorbereitet.
Ghost Dog
Ghost Dog ist die Geschichte eines aus der Zeit gefallenen Samurai der die traditionellen Wege konsequent beschreitet. Immer wieder werden Zitate aus dem Buch Hagakure eingeblendet. Der Wikipedia Artikel beschreibt auch die Schattenseiten: Hagakure wurde im 2. Weltkrieg sowohl von Japan wie vom 3. Reich instrumentalisiert.
Wohoo Jauuul
Nach dem Film schien der Vollmond und mondsüchtige Karateka zeigten begeistert ihre Schnappschüsse. Das Bild sei nicht während einer Mond-Mission sondern von der Erde aus entstanden.

Zusammenfassung
Es war einer der Abende, für die man seit Jahren zusammen trainiert, Freuden und weniger erfreuliches teilt und sich einfach wohlfühlt.
Wir starten am 10. August
Hast Du Lust auf Karate bekommen? Am 10. August ist die Sommerpause vorbei und wir trainieren wieder regelmässig.
